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»Patientenverfügung – ja oder nein?«

SWR2 Kulturradio

Sendung Tandem Hörer-Live

vom 26. März 2015
mit Erika Feyerabend
> Live-Sendung (nach)hören
> Hintergrundinfos und Analysen
  • Hör-Tipp

RADIO-BEITRAG der Journalistin Doris Arp über die

Tagung Ökonomien des Sterbens

gesendet am 20. November 2014 im Deutschlandfunk – Titel:

> »Wie sich gesellschaftliche Rahmenbedingungen auf unser Lebensende auswirken«

  • mit O-Tönen von Andreas Heller, Bodo de Vries und Erika Feyerabend
»Organspende – gesellschaftlich umstritten, öffentlich undurchschaubar, politisch gefördert«

Tagung für Transparenz verpasst?

+ Hier ist der Bericht!
++ Programm


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»Organspende – gesellschaftlich umstritten, öffentlich undurchschaubar, politisch gefördert«

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Veranstaltungstipps

> Mo. 9. Januar 2017, 19.15 – 21 Uhr

Christliche Überzeugungen in der Politik

| Vortrag mit Diskussion

BONN (Thomaskapelle, Kennedyallee 113)

Am 9. November hat der Deutsche Bundestag der umstrittenen Novelle des Arzneimittelgesetzes mehrheitlich zugestimmt – Konsequenz: Fremdnützige Medikamententests an nicht-einwilligungsfähigen Erwachsenen sind künftig hierzulande erlaubt, wenn eine schriftliche, pauschale Einwilligung der ProbandInnen aus gesunden Tagen nach Aufklärung durch einen Arzt vorliegt. Zu den Befürworterinnen der Reform gehört auch die Bonner CDU-Abgeordnete Claudia Lücking-Michel, ihr Votum begründet die promovierte Theologin ausdrücklich mit ihrer Überzeugung als Christin. Auf Einladung des Evangelischen Forums Bonn und des Arbeitskreises »Christen und Bioethik«, der die AMG-Reform ablehnt, will Lücking-Michel erläutern, welche Argumente zu ihrer Zustimmung geführt haben. Alle Interessierten sind willkommen, eine kontroverse Diskussion ist zu erwarten.

+++ Veranstaltungshinweis

+++ BIOSKOP Dossier »Fremdnützige Forschung«

+++ Entscheidung am 9. November

> Di. 10. Januar, 18 – 19.30 Uhr

Wissen, Glaube, Vorurteil?

| Vorträge

KÖLN (CECAD, Cluster of Excellence, Joseph-Stelzmann-Str. 26, Vortragssaal EG)

»Psychische Erkrankungen als gesellschaftliche Aufgabe« heißt eine Ringvorlesung des Kölner Uni-Instituts Ceres, die dienstags und noch bis zum 7. Februar läuft. Was Menschen über psychische Erkrankungen denken und welche Rolle mediale Berichterstattung bei der Prägung von Einstellungen spielt, wird am 10. Januar beleuchtet. Es referieren der Psychiatrieprofessor Georg Schomerus von der Uni Greifswald und Manuela Richter-Werling, Gründerin des Leipziger Vereins »Irrsinnig Menschlich«, der »Bewusstsein für eine frühzeitige Auseinandersetzung mit seelischer Gesundheit« schaffen will.

+++ Programm der Ringvorlesung

> Mo. 23. Januar, 19.30 – 22 Uhr

Eigentum am Körper?

| Diskussion

BOCHUM (Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108)

Sollen Eizellen und Körperstücke verkauft und Gene patentiert werden dürfen? Geschäfte dieser Art befürworten insbesondere angelsächsische Bioethiker – und sie beziehen sich dabei auf Vordenker der Aufklärung wie die Philosophen Immanuel Kant und John Locke. Sind solche Bezüge nachvollziehbar? Welche Interessen bedienen die Bioethiker? Fragen, die beim biopolitischen Stammtisch anhand einschlägiger Texte diskutiert werden. Gastgeber sind BioSkop und der Arbeitskreis Frauengesundheit; wer mitreden will, ist herzlich willkommen.
> Bitte anmelden bei Erika Feyerabend, Telefon (0201) 536670.

+++ BIOSKOP -Texte zur Reproduktionsmedizin

> Di. 24. Januar, 16.30 – 18 Uhr

Nun doch Keimbahn-Gentherapie?

| Vortrag

HAMBURG (Universität, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost, Raum 221)

Mit der Technik des so genannten Genome-Editings, in Fachkreisen kurz CRISPR genannt, sind viele Phantasien verbunden – so auch die Idee, »kranke Genome« mittels gezielter Eingriffe in die menschliche Keimbahn therapieren zu können. »Ethische Überlegungen« zu CRISPR trägt Christoph Rehmann-Sutter vor. Der Professor vom Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität Lübeck spricht auf Einladung der Hamburger Disability Studies – im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung »Behinderung ohne Behinderte!?«

+++ Programmhinweis

+++ BIOSKOP Texte zur »Genomforschung«

> Do. 26. Januar, 16.15 – 18.30 Uhr

Choosing wisely – gemeinsam klug entscheiden

| Vorträge und Diskussion

HAMBURG (Uniklinikum Eppendorf, Campus Lehre N 55, Hörsaal, Martinistr. 52)

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) hat 2015 Initiative »Gemeinsam klug entscheiden« gestartet. Das Projekt bezwecke, so die InitiatorInnen, die Qualität im Spannungsfeld zwischen Unter- und Überversorgung in der Medizin verbessern (Siehe BIOSKOP Nr. 72) Probleme sollen identifiziert, Empfehlun­gen entwickelt und öffentlich zur Diskussion gestellt werden. Einblicke in das Projekt gibt die Veranstaltung des interdisziplinären Ethik-Seminars am Uniklinikum Eppendorf. ReferentInnen sind die Hamburger Allgemeinmediziner Jochen Dahm-Daphi und Hans-Hermann Dubben.

+++ Programmhinweis

+++ BIOSKOP Texte zur Gesundheitsökonomie

> Di. 31. Januar, 18.15 – 19.45 Uhr

»Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gestellt«

| Vortrag

AACHEN (Uniklinikum, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Wendlingweg 2)

Das wissenschaftliche Kolloquium am Aachener Universitätsklinikum behandelt ein spannendes Phänomen: »Wie der Patient in der modernen Medizin zum Datenkörper wird«. Dazu gibt es eine Menge anzusprechen und zu erklären, Stichwörter zum Beispiel: epidemiologische Forschung und Big Data, Biomaterialbanken, Medizin-Apps, elektronische Gesundheitskarte, die Interessen von Krankenkassen, Forschern, Industrie und Politik. Referent ist Cornelius Borck, Professor am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universität zu Lübeck.

+++ Programmhinweis

+++ BIOSKOP Texte zur Verdatung im Gesundheitswesen

> Do. 16. Februar, 14 Uhr – Fr. 17. Februar, 13 Uhr

Medizin in der Dienstleistungsgesellschaft

| Tagung

HANNOVER (Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33)

Das Gesundheitswesen, weiß das Loccumer Zentrum für Gesundheitsethik, wird zunehmend als ein Dienstleister wahrgenommen«. Dies führe bei ÄrztInnen und Pflegekräften »zu einem veränderten Selbstverständnis« und bei PatientInnen »zu anderen Erwartungen an die Versorgung« – »sowie zu Veränderungen bei den medizinischen Versorgungsabläufen selbst«. Effekte, Erwartungen, Befürchtungen und Forderungen sollen bei der Tagung mit Hilfe zahlreicher Fachleute untersucht werden.

+++ Programm und Anmeldung

»Das Geschäft mit dem Leben«

Video

mit einem Vortrag von Erika Feyerabend. Die BioSkoplerin beleuchtete am 8. Januar 2014 neue Entwicklungen in der Pränataldiagnostik – im Rahmen der Dresdner Ringvorlesung »Was kostet die Welt?«.
Veranstalter war die sächsische Heinrich-Böll-Stiftung »Weiterdenken«, in Kooperation mit dem Lehrstuhl internationale Politik der Technischen Universität Dresden und dem Staatsschauspiel Dresden.

HIER kann man sich den Vortrag anschauen!

Erika Feyerabend spricht ab der 6. Minute des Videos, vorher gibt es eine Einleitung von Stefan Schönfelder (Geschäftsführer von »Weiterdenken«), der die Veranstaltung moderierte. Nach dem Vortrag beteiligten sich zahlreiche ZuhörerInnen mit Fragen und Diskussionsbeiträgen, zu sehen ab der 49. Minute des Videos.