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Nr. 48 (Dezember 2009)

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Das Wichtigste im Überblick

BIOSKOP-Schwerpunkt

Ökonomisierte Pflege

Die Lebenserwartung steigt, und auch die Zahl der Menschen, die Pflege benötigen, nimmt zu. Angesichts der demografischen Entwicklung streiten ExpertInnen vor allem über die Finanzierung der Sozialversicherungssysteme. Derweil schreitet die Ökonomisierung des Pflegealltags voran. Offensichtlich ist: Gute Ausbildung und moralisch einwandfreies Wollen der Pflegenden führen nicht automatisch zu einer guten Pflege.

BIOSKOP beleuchtet, welche Folgen die chronische Personalknappheit in Heimen für Pflegebedürftige und Beschäftigte hat. Und BIOSKOP informiert über ein Modellprogramm für Familien, die Angehörige nach der Entlassung aus dem Krankenhaus dauerhaft zu Hause pflegen wollen.


Gesundheitspolitik

Noch mehr Gerechtigkeitslücken

Ein Jahr nach Einführung des Gesundheitsfonds sind die Krankenkassen mal wieder knapp bei Kasse, das prognostizierte Finanzloch für 2010 soll bei vier Milliarden Euro liegen. Während die gesetzlich Krankenversicherten bereits auf Zusatzbeiträge eingestimmt werden, kündigt die konservativ-liberale Bundesregierung die nächste sozial unausgewogene Reform an. Ihr Vorhaben läuft auf einen Systemwechsel in der GKV-Finanzierung hinaus.

BIOSKOP analysiert die Koalitionspläne mit dem Kernstück »einkommensunabhängige Kopfpauschale«. Und BIOSKOP staunt über zweistellige Umsatzrenditen, die Pharmafirmen auch 2010 erwarten.


Klinische Studien

Alle Daten offen legen

Von jeder zweiten Medikamentenstudie erfährt die Öffentlichkeit praktisch nichts, und niemand weiß wirklich, wie viele Arzneimittelprüfungen warum abgebrochen werden. Fachleute fordern, per Gesetz eine Pflicht zur frühzeitigen Registrierung einzuführen – jede/r Interessierte sollte via Internet nachschauen können, wo und mit welchem Ziel WissenschaftlerInnen und Unternehmen gerade neue Präparate testen. Derartige Transparenz scheint Firmen und PolitikerInnen aber noch zu weit zu gehen.

BIOSKOP erläutert, warum ExpertInnen die verbreitete Intransparenz für manipulativ und riskant halten. Und BIOSKOP berichtet, dass es auch für WissenschaftlerInnen schwierig sein kann, Informationen über Arzneimitteltests zu erhalten.


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