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Nr. 54 (Juni 2011)

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Die Themen im Überblick

BIOSKOP-Schwerpunkt

Euthanasie

Der Beschluss des Deutschen Ärztetages vom 1. Juni lässt keinen Raum für Interpretationen: »Ärztinnen und Ärzte dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.« Nun sind die Landesärztekammern aufgerufen, die notwendige Klarstellung zügig in ihre Berufsordnungen zu übernehmen. Euthanasie-BefürworterInnen sind enttäuscht, die Entscheidung hat ihr Anliegen etwas gebremst. Sie werden aber sicher weiter versuchen, ihre Ziele zu erreichen und setzen dabei auf höchstrichterliche Hilfe. Ernst zu nehmende Anzeichen, dass sie eine gerichtliche Auseinandersetzung provozieren wollen, gibt es bereits.

BIOSKOP analysiert absehbare Konsequenzen der Ärztetag-Positionierung und plädiert dafür, die bedenklichen Grundsätze zur Sterbebegleitung zügig zu korrigieren. Und BIOSKOP fragt nach dem aktuellen Stand des brisanten Modellprojekts »beizeiten begleiten«, das Patientenverfügungen in Altenheimen verbreiten will.


Medikamente und Nebenwirkungen

Riskante Rezepte

Arzneien wirken bei älteren Menschen anders als bei jüngeren. Jeder Fünfte über 65 nimmt Mittel, die für ihn potentiell gefährlich sind. Oft werden alte Menschen wegen der Wechselwirkung von Medikamenten ins Krankenhaus eingewiesen. HausärztInnen müssen entscheiden, welche Präparate für ältere PatientInnen wirklich unerlässlich und welche verzichtbar sind.

BIOSKOP zitiert Professor Gerd Glaeske, er sagt: »Vier bis fünf Wirkstoffe können wir gut aushalten, neun und mehr ist ganz schwer auszuhalten.« Und BIOSKOP informiert über ein wissenschaftliches Programm, das beim Verordnen von Arzneimitteln helfen soll.


Impfungen

Kinderärzte und »Impfskeptiker« im Blick

35 Prozent der Eltern haben sich bereits gegen einzelne Impfungen entschieden, ein Prozent lehnt sie grundsätzlich ab, viele haben Angst vor unerwünschten Nebenwirkungen. Angesichts solcher Zahlen, ermittelt per Meinungsumfrage, will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ihre Informations- und Werbebemühungen zu Impfungen intensivieren. Zielgruppen sind Kinderärzte und so genannte »Impfskeptiker«.

BIOSKOP hat sich die von der BZgA veranlasste Umfrage genauer angeschaut. Und BIOSKOP schildert leidvolle Erfahrungen von Eltern, die seit fast 15 Jahren um offizielle Anerkennung eines Impfschadens kämpfen.

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